Golden Record

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„one does not meet oneself until one catches the reflection from an eye other than human.“ – Loren Eiseley

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Die Fotografie ist durch ihre Möglichkeit die Dinge „unmittelbar“ abbilden zu können, immer vom Nimbus des Wahren und Dokumentarischen begleitet worden. Diese Eigenschaft scheint sie selbst im Zeitalter des vernetzen Bildes nicht vollständig verloren zu haben.
Unsere Bilder sind unsere Geschichten, ein wichtiger Bestandteil unserer Kommunikation und Kultur. Wir teilen sie gerne und oft. Im Netz kursiert eine Suppe von Bildern (Foodis, HowTos, Selfis, News etc.) All diese Bilder sind gemacht worden um zu Erzählen, nicht vom großen Ganzen sondern oft nur von einer Trivialität, einem Detail. Dieses Mosaik von Aufnahmen definiert unsere Fotografie. Gerade weil diese Bilder ihren Weg zum Betrachter nur noch zufällig finden ist ihre Rezeption eine Herausforderung. Durch den weitgehend neutralisierten Kontext, in dem die Bilder auftauchen, wird eine empathische Leistung gefordert, die über die des ästhetische Empfinden hinaus geht. Der Bereich zwischen Erkennen und Interpretieren lässt viel Platz für unsere eigene Projektion. Dies ist auch der Schlüssel für die Kommunikation bei Instagram und anderen Bildwelten, in die wir gerne Eintauchen. Bilder zu erkennen, sie uns anzueignen ist uns Menschen lebenswichtig. – auch wenn es zuweilen Klischees sind.
Wir, die Betrachter, sehen immer noch diese Authentizität in Schnappschüssen. Wir suchen und finden die Glaubhaftigkeit in Bildern deren Integrität wir nicht kennen können. Wir finden in dieser Kommunikation Attribute die wir für unsere Existenz brauchen? – Eine Katharsis durch Projektion?
Festzuhalten ist, dass solange wir die Kraft zur Interpretation finden, die Wahrnehmung von Bildern nach wie vor gut funktioniert!
Die Suche nach Kriterien, die bei der Herstellung und Auswahl von Bildern an Relevanz gewinnt, hat meinen Blick auf eine absurd anmutendes Projekt gelenkt. 1976, hat die NASA eine Kommission gebildet um 115 Bilder zu finden, die als Datensatz auf eine goldene Platte geprägt, auf die Reise durch das Weltall hin zu ex-terrestrischen Intelligenz geschickt werden sollen. Seit 1977 sind zwei Exemplare dieser Platte, im Rahmen der Voyager Mission, auf dem Weg durch die Unendlichkeit.
Die Idee, die gesamte Menschheit, unseren Planeten Erde, in seiner Vielfalt irgendwo und irgendwann in Raum und Zeit einer, wie auch immer gearteten, Intelligenz vorzustellen ist grandios absurd. Das Selbstverständnis sich zu erklären ist aber sehr menschlich und liebenswert.
Wie sehen die Kriterien aus, die solch einer Auswahl zugrunde liegen, und was sagen sie über unser Selbstverständnis und unseren Umgang mit Fotografie aus? Auch die Bilder betrachtenden Aliens, die potentiellen Adressaten, sind Teil dieses Verständnisse.

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Die Kommission bestand aus 7 Mitgliedern, sie hat sich unter der Leitung von Carl Sagan, in Honululu getroffen und über die Auswahl der Motive beraten. In dem Buch „Murmurs of Earth“ (Erstauflage 1978, Random House, New York) erinnern sich Carl Sagan und Jon Lomberg die Arbeit und beschreiben die Kriterien an denen sich die Kommission orientierte.

„Ein Hauptkriterium war: schicke zu möglichen exterrestrischen Betrachtern Informationen über die Erde und Ihre Bewohner, die sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht selber besitzen. C. Saga

„Ich habe mir Bilder angeschaut und mir vorgestellt das ich sie nie zuvor gesehen habe. Wie könnten sie missverstanden werden? Ist etwas mehrdeutig? Wie lassen sich Größenverhältnisse ableiten.“ … – Jon Lomberg

„In der Auswahl von Bilder waren wir mit zwei widersprüchlichen Anforderungen konfrontiert, die Bilder sollten so viel Informationen wie möglich und gleichzeitig so einfach wie möglich zu verstehen sein. Es schien mir eine Möglichkeit, Bilder mit sehr wenig Informationen an Bord zu haben. Hauptsächlich um den Adressaten zu helfen wie Bider zu sehen sind “ – Jon Lomberg

Interessant ist, dass was Jon Lomberg hier vorbringt sehr didaktisch und in der menschlich Wahrnehmung verhaftet ist. Andere Kommisionsmitglieder finden da einen genialeren Zugang.

„Hier, wie bei vielem anderen auf der Voyager Platte, sind wir davon ausgegangen das der wahrscheinliche Adressat sehr viel weiter entwickelt ist als wir es sind.“ .- C Sagan

Sich einen Adressaten vorzustellen der mit allen nötigen Eigenschaften und Fähigkeiten ausgestattet ist erleichtert die Auswahl. Das wichtigste Ziel, „verstanden zu werden“, schien mit der Annahme greifbar zu sein.
Die entstandene Auswahl am Motiven teilt sich in folgende Kapitel: Ein Prolog bestehend aus Begrüßung und der Definition des Fundaments unserer Biologie und Chemie, dann stellt der Mensch sich vor, es folgen Natur und Kultur abschließend ein Epilog.
Man hat die Fotografien zum Teil mit Daten (Größen, Entfernungen) im Bild kommentiert. Dort wo die „nackte“ optische Abbildung als unzureichend empfunden wurde hat man zusätzlich Diagramme erstellt. Die aus menschlicher Sicht den Sachverhalt erklären.

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Prolog
Bemerkenswert ist in dem Zusammenhang das erste Bild: ein Kreis in einem Quadrat. Es soll so einen Art „Hallo“ definieren. Man wollte es dem Finder einfach machen, die Schwingungen auf der Platte als Abbildung zu interpretieren. Eine primäre Abbildung, sie sollte einfach nur erklären, dass es sich, bei den analog gespeicherten Informationen um Bilder und nicht um Audiodaten handelt. Der Kreis ist auch physisch, als Gravur, an der Sonde angebracht worden. Er schlägt so die Brücke zwischen realer und abgebildeter Welt. Anderen Abbildungen, es sind ebenfalls keine Fotos, definieren die Erde, das Sonnensystem, und die chemischen Beschaffenheit so wie das Spektrum unseres Sonnenlichtes.

Der Mensch
Wie die gesamte Auswahl ist auch dieser Teil sehr deskriptiv. Besonders schwer hat man sich es mit der Darstellung der Fortpflanzung gemacht. An dieser Thematik kondensierten unsere sittlichen Begrifflichkeiten. Die Auswahl hält sich in diesem Punkt an die ethischen Ansprüche der NASA.

Es ist nicht wahrscheinlich das wie auch immer geartete Abbildungen des Fortgepflanzungaktes , egal wie explizit, von den Aliens als Pornografie aufgenommen werden. Wir haben Abbildungen gewählt die wir als besonders geschmackvoll erachteten. -Jon Lomberg

Natur
Das man sich entschieden hat im nächsten Teil der „Präsentation“ den Blick vollständig vom Menschen weg zu richten und ihn aus der Beschreibung von Jahreszeiten, Wetter, Flora und Fauna herauszuhalten, ist bemerkenswert. Lediglich als Maßstab für die relative Größe der einzelne Lebewesen wurde der Mensch herangezogen. Das Bild eines „neutralen“ Mensch, der nicht in die Natur eingreift, wird hier postuliert. Es gibt nicht einen Abbildung die Müll, Zerstörung oder gar Kriege zeigt.

Kultur
Wir sehen Jagdszenen, Landwirtschaft, Handwerk, so wie Architektur, einige Porträts.
Es gibt in diesem Abschnitt eine Montage aus zwei Bildern. Auf dem ersten ist zu sehen, wie ein Mann Trauben isst. – das Foto wirkt sehr archaisch. Es wurde ursprünglich gewählt um die Hand als eine Werkzeug zu erklären. Frank Drake wollte es mit den Trauben kontrastieren, die wir in einen Supermark finden. Ihm war es wichtig, dass gezeigt wird, dass wir Menschen uns entwickelt haben. Da kein passendes Bild gefunden wurde, hat man es selber produziert. Die Impression aus dem Supermarkt ist auch der einzige Verweis auf einen Tauschwirtschaft oder auf Geld. – im Hintergrund sind Preise zu erkennen.
Auch von Kunstgegenständen oder sogenannten Meisterwerken hat man sich ferngehalten. Die Kommission fühlte sich nicht in der Lage zu entscheiden was einer Entsendung würdig ist und was nicht. Vielmehr wurde der Ruf nach einer zweiten Kommission laut. – dafür fehlte dann aber die Zeit.
Auch religiöse Themen hat man gemieden. Es finden sich keine Kirchen oder Tempel unter den abgebildeten Gebäuden. Die Vielfalt der Religionen auf unserem Globus schien zu überwältigend zu sein.
Nationalstaaten, Grenzen, Flaggen, Territorien, der Stoff aus dem viele der Konflikte sind, hat auch nicht in das Weltbild der Kommission gepasst. Sie bemühte sich redlich eine Welt zu zeichnen in der wir harmonisch in einer Gemeinschaft leben.
Am Rande sei bemerkt, dass die NASA bei der Auswahl auch immer drauf geachtet hat, dass die Bildrechte gewahrt wurden. – Auch wenn dies bei einer Auswertung zu unbestimmter Zeit an einen unbestimmten Ort, in frühestens einer Milliarde von Jahren rechtlich kaum fassbar ist.

Epilog
Die letzten drei Bilder, ein Sonnenuntergang, eine der 18 Farbtafeln, wurde gewählt um den „Planeten in seinen schönsten Farben“ zu zeigen. Dann zwei Musik Szenen, die darauf verweisen sollen, dass der Rest der Platte mit Musik unserer Zivilisation gefüllt ist.

Die Auswahl der Kommission macht deutlich, dass die Fotografie als deskriptives Instrument schnell an ihre Grenzen stößt. Kriterien die einer Dramaturgie oder Didaktik folgen, werden der Sprache der Bilder nicht gerecht.
Der Exkurs zeigt aber auch, wie sehr wir geneigt sind verstehen zu wollen was unsere Bilder zeigen. – Um an das oben stehende Zitat von Loren Eiselay welches J. Lomberg in seinem Beitrag in „Murmurs of the Earth“ zitierte anzuknüpfen: Auch wenn es im Glanz der Augen unserer Mitmenschen ist.
So eng die Grenzen der fotografischen Abbildung beim „formellen“ Beschreiben scheinen, so viel Platz lassen sie im „Informellen“, um uns selbst zu erkennen.
Ob uns dies bei der Rezeption dieser Ausstellung hilft, bleibt offen. Es sind die Bilder, die um eine Selbstverständlichkeit ringen, und dabei etwas Kulissenhaftes bekommen.
Unsere Welt beleuchtet von einem fremden Stern?

Falls solche Lebewesen noch nichts von der Erde gehört haben sind die gezeigten Informationen nicht nur informativ sondern auch nützlich. Sollte die Erde aber in ferner Zukunft Ihnen schon bekannt sein würde die Aufzeichnung zumindest einen psychologischen Einblick geben, was einigen von uns wichtig war über uns Selbst zu erzählen. -Jon Lomberg

Text: Oliver Krebs

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Eröffnung: Freitag, 28.10.2016, 19 Uhr
Ausstellung: 29.10.–19.11.2016
www.lorisberlin.de

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Golden Record

“One does not meet oneself until one catches the reflection from an eye other than human.” – Loren Eiseley

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With its ability to capture things “directly”, photography has always had an aura of documenting the truth. Even in our age of internet imagery, it appears not to have lost this property entirely.
Our photographs are our stories, an important part of our communication habits and culture. We share them gladly and often. On the internet, a vast sea of images circulates continuously (foodies, how-to’s, selfies, news, etc.). All of these pictures have been made to tell a story – not a sweeping epic, but often a mere trifle, a detail. This mosaic of images defines our photography today.
Because these images find their way to viewers only at random, their reception presents a challenge. The largely neutralised context in which the images appear demands the exercise of an empathy that goes beyond the mere aesthetic sense. The realm between recognition and interpretation leaves plenty of room for our own projections. This is also the key to communication via Instagram and the other picture worlds in which we like to immerse ourselves. Identifying with and appropriating images is vital to human life – even if some of them are mired in clichés.
We, the viewers, still attribute an authentic quality to snapshots in particular. We seek and find credibility in images whose integrity we can in fact not verify. In this form of communication, we seem to discover properties that we need for our existence – catharsis by projection? It must be noted that, as long as we find the strength to interpret them, the perception of images still functions quite well!
The search for criteria by which to judge images, which is becoming increasingly relevant in their production and selection, brought to my attention a seemingly absurd project. In 1976 NASA set up a committee to choose 115 images that would be encoded as a dataset on a golden phonograph record and then sent on a journey through outer space to communicate with potential extra-terrestrial intelligence. Two copies of this record have been travelling through infinity ever since 1977 as part of the Voyager mission.
The idea of portraying the whole of humankind living on our planet Earth in all its diversity to some form of intelligence that would receive this information at some distant point in space and time is gloriously absurd. But our need to explain ourselves to others is all too human and endearing.
On what criteria could such a selection be based, and what do our choices say about our self-image and our attitude toward photography? Our visions of the aliens that might one day contemplate these images, i.e. the potential addressees, also reveal much about how we see ourselves and our world.
The selection committee was made up of seven members and it was chaired by Carl Sagan. The members met in Honolulu to discuss the choice of motifs. In the book “Murmurs of Earth” (first edition 1978, Random House, New York), Carl Sagan and Jon Lomberg reminisce about the project and describe the criteria on which the committee based its work.

“There were a number of principles behind our selection of pictures for the Voyager record, but the chief one was this: send to any possible extraterrestrial auditors information about the Earth and its inhabitants that they are unlikely otherwise to find themselves in possession of.” – Carl Sagan

“I would look at pictures and try to imagine that I’d never seen the subject before. How could the photograph be misinterpreted? What was ambiguous? How could scale be deduced?” –Jon Lomberg

“In choosing pictures, we were faced with two contradictory demands: the pictures should contain as much information as possible, and they should be as easy to understand as possible. It seemed to me that one solution would be to have on board some pictures with very little information, primarily to help the recipients understand how to see pictures.” – Jon Lomberg

Interestingly, Lomberg takes a very didactic position on the potential reception of the images, one rooted in human perceptual capabilities. Other committee members came up with a more ingenious approach.

“Here, as with much else on the Voyager record, we recalled that the likely recipients would be much more advanced than we.” – Carl Sagan

To imagine an addressee equipped with all the necessary attributes and skills to comprehend them made the selection easier. Based on this assumption, the paramount goal of “being understood” appeared to be within reach.
The resulting selection of motifs is divided into several chapters: a prologue consisting of a greeting and an explanation of the foundations of our biology and chemistry, followed by an introduction of the human being, and then of nature and culture, and finally an epilogue. Some of the photographs were accompanied by data on what was depicted (sizes, distances). Where the “bare” optical depiction was deemed insufficient, supplementary diagrams were created to explain what was shown from the human point of view.

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Prologue
Noteworthy in this connection is the first picture: a circle in a square. This was supposed to be a kind of “Hello” that would make it easier for those finding the record to interpret the oscillations on it as pictures. As a primary illustration, it was meant to explain in simple fashion that the information stored in analogue form on the record consisted of images rather than audio data. The circle is also physically engraved onto the Voyager probe. It thus bridges the gap between the real world and the one depicted.
Other non-photographic images define the Earth, our solar system, and the chemical composition and spectrum of our sunlight.

The Family of Man
Like the rest of the selection, this part, too, is very descriptive. The makers of the record had particular difficulties with deciding how to represent human reproduction. This is one subject that tends to distil our conceptions of morality. On this point, the selection adheres to the ethical standards of NASA.
“It did not seem likely to us that any depiction of human reproduction, no matter how graphic, might be perceived as pornographic by the recipients. … we selected a photograph we considered to be extremely tasteful.”– Jon Lomberg

Nature
The decision to avert the gaze from humanity completely in the next part of the “presentation” and to exclude humans from the description of the seasons, weather, flora and fauna, is remarkable. Man was mentioned here only as a gauge for the relative size of the various organisms. This selection of images thus postulates a “neutral” human being who does not intervene in nature. There are no pictures showing waste, destruction or of all things war.

Culture
We see here hunting scenes, agriculture and crafts as well as architecture and a few portraits.
This section also contains an interesting montage of two images. The first shows a man eating grapes, in a photo that looks very archaic. It was originally chosen to explain the use of the hand as a tool. Committee member Frank Drake wanted to contrast it with the grapes we buy at the supermarket. It was important to him to show how we humans have progressed. As no suitable image could be found, one was produced especially for this purpose. The supermarket scene is also the only reference to a barter economy or to money, because prices can be seen in the background.
No images of art objects or so-called masterpieces are included on the record. The committee did not feel qualified to decide what was worthy of sending or not. Instead, many felt that a second committee should be set up – but there was no time for that.
Religious themes were avoided as well. There are no churches or temples among the depicted buildings. The diversity of religions on our planet was evidently too overwhelming.
Nation-states, borders, flags, territories – all the stuff of which so many conflicts are made was evidently likewise not part of the committee’s worldview. It tried to candidly paint a picture of a world in which we all live harmoniously in one big community.
It should be mentioned in passing that NASA always made sure to respect the copyrights for the images chosen – even if in this particular case, with the rights being exploited at an indefinite time in an indeterminate place, at the earliest one billion years in the future, the details would be hard to legally codify.

Epilogue
The three final images show a sunset – one of 18 colour plates, it was chosen to depict the “planet in its most beautiful colours” – and then two music scenes to alert the viewer to the fact that the rest of the record was filled with music from our civilisation.
The committee’s choices demonstrate how photography used as a descriptive tool quickly comes up against its limits. The language of the images does not fulfil the criteria of a storyline or a didactic narrative. But this excursus also reveals our inclination to want to understand what our pictures show, even if we are merely catching “the reflection from an eye other than human”– to return to the quote from Loren Eiseley, which Jon Lomberg used in his essay in “Murmurs of the Earth”.
No matter how narrow the confines of the photographic illustration may seem when it comes to providing a “formal” description, they still leave plenty of room for “informal” interpretation – room in which we can recognise ourselves.
Whether realising this will help us with the reception of this exhibition remains to be seen. These are images that struggle to be matter-of-fact and thereby take on something of the stage setting.

Our world illuminated from a distant star?

“If such beings had not yet heard much about Earth, the record might prove not only readily understandable but also useful. And if they had by this remote time in the future learned much about Earth, the record would at least provide some psychological insights on what a few of us thought important to tell about ourselves.” – Jon Lomberg

Text: Oliver Krebs
Translation by Jennifer Taylor‐Gaid

Download 500KB: oliver_k_book_2016_golden_record

Eröffnung: Freitag, 28.10.2016, 19 Uhr
Ausstellung: 29.10.–19.11.2016
www.lorisberlin.de